{"id":239,"date":"2023-10-06T16:17:43","date_gmt":"2023-10-06T14:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/oliver.antons.eu\/?page_id=239"},"modified":"2024-06-22T19:20:43","modified_gmt":"2024-06-22T17:20:43","slug":"decision-making-authority","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oliver.antons.eu\/de\/research\/decision-making-authority\/","title":{"rendered":"Autonomie &#038; Entscheidungsgewalt"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Monopolisierte Entscheidungsgewalt oder verteilte Autonomie?  Entscheidungsfindung in einer digitalisierten Welt<\/h2>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat die Digitalisierung nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdrungen und dabei eine Vielzahl interessanter Potentiale freigelegt, die zumeist unmittelbar mit neuen Informationsquellen, deren direkter und schneller Verf\u00fcgbarkeit sowie der automatisierten Verkn\u00fcpfung ehemals isolierter Systeme zusammenh\u00e4ngen. Insbesondere f\u00fcr Wirtschaftsunternehmen ist die Identifikation, Evaluation und Realisation geeigneter Potentiale von essentieller Bedeutung, da ein kontinuierliches Streben nach Optimierung und Effizienzsteigerung f\u00fcr ein Bestehen im fundamental kompetitiven Wirtschaftssystem unumg\u00e4nglich ist.<br>Dabei kommt der Entscheidungsfindung eine besondere Rolle zu. W\u00e4hrend optimale L\u00f6sungen grunds\u00e4tzlich existieren und mathematische Verfahren zur Bestimmung einer solchen L\u00f6sung bekannt sind, ist der notwendige zeitliche Aufwand und die damit verbundenen Kosten oftmals nicht praktikabel. Dies wird insbesondere dann problematisch, wenn die als Entscheidungsgrundlage dienenden Informationen sich durch Unsicherheiten und insbesondere Fluktuation auszeichnen. Dabei kann die Frequenz der Fluktuation schnell die notwendige Zeit f\u00fcr eine etablierte, zentralisierte Entscheidungsfindung \u00fcbersteigen. Zugleich wird durch die Vielzahl von verf\u00fcgbaren Informationen die Frage aufgeworfen, welche Informationen f\u00fcr die Entscheidungsfindung einerseits notwendig sind, und andererseits durch ihre Beachtung zur Qualit\u00e4t der L\u00f6sung beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Problematik wird insbesondere f\u00fcr produzierende Unternehmen deutlich, welche mit ihrer direkten Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr den Erhalt des Wohlstand unserer Gesellschaft bedeutsam sind. Durch die Digitalisierung hat eine Vielzahl von Sensoren Einzug in Produktionssysteme gehalten. Gleichzeitig hat sich in den vergangenen Jahren die Fluktuation von Preisen f\u00fcr Endprodukte, Rohstoffe und Energie stark erh\u00f6ht. Durch die Covid-19 Pandemie wurde zudem die Empfindlichkeit langer Lieferketten und die zahlreichen Verflechtungen und Abh\u00e4ngigkeiten in der Produktion von hochentwickelten Produkten deutlich. Steigende Energiepreise werden derweil zu einem bedeutenderen Kostenfaktor, der f\u00fcr energieintensive Produktionsprozesse zu einem \u00e4u\u00dferst relevanten Planungsaspekt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Umgebung zeichnen sich Informationen als Entscheidungsgrundlage insbesondere durch ihre Kurzlebigkeit aus. Etablierte Optimierungsans\u00e4tze zur Entscheidungsfindung sind durch die Monopolisierung aller Entscheidungsgewalt charakterisiert, was die ganzheitliche Betrachtung des Entscheidungsproblem erm\u00f6glicht, und damit die Bestimmung einer optimalen L\u00f6sung bez\u00fcglich einer vorgegebenen Zielfunktion erm\u00f6glicht. Weiterhin ist die Implementierung derartiger Entscheidungsfindung relativ einfach, da ein einzelner Akteur basierend auf allen verf\u00fcgbaren Informationen eine globale Entscheidung trifft. Diese Zentralisierung der Entscheidungsfindung erlaubt jedoch keine Parallelisierung, sodass dieser Ansatz f\u00fcr reale Entscheidungsprobleme oftmals \u00e4u\u00dferst zeitintensiv ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fluktuation und Variabilit\u00e4t der zugrundeliegenden Informationen kann sich auf einem digitalisierten Markt schneller \u00e4ndern, als dass optimale Entscheidungen gefunden werden k\u00f6nnen. Abh\u00e4ngig von dem Ausma\u00df an Fluktuation ist es m\u00f6glich, dass die Entscheidungsgrundlage sich zum Zeitpunkt der optimierten Entscheidung soweit ver\u00e4ndert hat, dass auch eine Korrektur nicht mehr m\u00f6glich ist, und der gesamte Entscheidungsprozess erneut erfolgen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Digitalisierung von Produktionssystemen, einzelner Maschinen und sogar den Produkten selbst ergeben sich jedoch auch neue technische M\u00f6glichkeiten. So genannte Cyber-physikalische Systeme (CPS) beschreiben Produktionsanlagen, die durch eingebaute Mikroprozessoren, Netzwerkschnittstellen und integrierter Sensorik in der Lage sind, ihren eigenen Zustand zu erfassen, in einem Netzwerk zu kommunizieren und koordinieren sowie durch die zus\u00e4tzlich vorhandene lokale Rechenleistung zudem funktional in der Lage sind, eigene Entscheidung zu treffen &#8211; basierend auf lokalen, oder auch aus einem Netzwerk bezogenen Informationen. Dabei erzeugen CPS vielf\u00e4ltige Informationen, die alle Aspekte der jeweiligen Maschine betreffen und erlauben damit eine zuvor unm\u00f6gliche Transparenz der Produktionsprozesse f\u00fcr die Steuerung und Analyse von Produktionssystemen.<br>Durch die Vielzahl potentieller Akteure, die dadurch in der Lage sind Entscheidungen zu treffen ist die etablierte Zentralisierung der Entscheidungsgewalt in der Produktionssteuerung in Frage gestellt. Bereits in der 1980er Jahren wurden verteilte Steuerungsans\u00e4tze f\u00fcr Produktionssysteme erstmals diskutiert, eine Umsetzung war jedoch aufgrund der damalig damit verbundenen Kosten nicht praktikabel. Mit der weitl\u00e4ufigen Einf\u00fchrung von CPS in Produktionssystemen sind jedoch erstmals die technischen Anforderungen verteilter Steuerungsans\u00e4tze erf\u00fcllt, die sich in ihren charakteristischen Eigenschaften von etablierten und zentralisierten Steuerungssystemen weitestgehend differenzieren. Neben der Verteilung beziehungsweise Monopolisierung der Entscheidungsgewalt arbeiten zentralisierte Entscheidungssysteme seriell, d.h. eine Zerlegung des Entscheidungsproblems ben\u00f6tigt eine subsequente L\u00f6sung der einzelnen Teilprobleme. In der verteilten Entscheidungsfindung ist es hingegeben m\u00f6glich, derartige Teilprobleme auf eine Vielzahl geeigneter Akteure zu verteilen, welche diese Probleme parallel bearbeiten k\u00f6nnen.<br>Die L\u00f6sungen dieser Teilprobleme m\u00fcssen jedoch zu einer globalen L\u00f6sung zusammengesetzt werden, was wiederum Kommunikation und Koordination zwischen den bef\u00e4higten Akteuren voraussetzt. Dadurch steigt sich die Komplexit\u00e4t der Implementierung deutlich, da bei der zentralisierten Entscheidungsfindung aus der einen L\u00f6sung alle Entscheidungen ableiten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis gibt es derzeit wenige Beispiele, in denen die Steuerung von Produktionssystemen auf verteilter Entscheidungsgewalt beruht. Ein prominentes Beispiel ist dabei die Fertigung von hochmodernen Halbleitern, die in ihrer Herstellung a priori unbestimmte Produktionspl\u00e4ne haben, da einzelne Produktionsschritte sich durch stark stochastische Ergebnisse auszeichnen und regul\u00e4r mehrfach durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, bis die gew\u00fcnschte Qualit\u00e4t erreicht ist. In der Literatur hingegen besch\u00e4ftigen sich eine Vielzahl von Forschungsfeldern mit den respektiven Vor- und Nachteilen von zentralisierten und verteilten Steuerungsans\u00e4tzen. W\u00e4hrend zahlreiche Forschungsartikel einen tiefen Einblick in spezielle Steuerungsans\u00e4tze f\u00fcr bestimmte Produktionsnetzwerke bieten, so fehlt ein \u00fcbergreifender Rahmen, welcher einen ganzheitlichen Vergleich zwischen diesen fundamentalen Steuerungsans\u00e4tzen erlauben w\u00fcrde. Insgesamt wird dabei deutlich, dass unter gegebenen technischen Voraussetzungen sowohl zentralisierte als auch verteilte Steuerungsans\u00e4tze prinzipiell f\u00fcr alle Produktionssysteme m\u00f6glich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die sich darauf ergebene fundamentale Frage nach der optimale Verteilung und Zuordnung von Entscheidungsgewalt f\u00fcr Produktionssysteme zu untersuchen, wird in <em><a href=\"https:\/\/oliver.antons.eu\/publications\/#tp_h3_2022\">Distributing decision-making authority: autonomous entities in manufacturing networks <\/a><\/em><strong><sup><a href=\"#tp_cite_20\">[1]<\/a><\/sup><\/strong> der Begriff der Entscheidungsgewalt in dem Kontext der Produktionssteuerung eingef\u00fchrt (engl. <em>decision-making authority<\/em>), um den Entscheidungsspielraum eines autonomen Systems zu beschreiben. Das betrachtete Spektrum reicht dabei von absolut zentralisierten Entscheidungssystemen, in denen alle Entscheidungsgewalt von einem einzelnen Akteur monopolisiert ist, hin zu absolut verteilten Entscheidungssystemen, in denen jeder potentiell autonome Akteur im Rahmen individueller Entscheidungsgewalt lokal eigene Entscheidungen treffen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Literatur sind zahlreiche Szenarien beschrieben, in denen ein spezieller Ansatz f\u00fcr ein bestimmtes Produktionsszenario besonders geeignet ist. Um erstmals eine ganzheitliche Betrachtung der Eignung von zentralen und verteilten Steuerungsans\u00e4tzen f\u00fcr Produktionssysteme zu erm\u00f6glichen, ist zun\u00e4chst die Identifikation aller Einflussfaktoren auf die jeweilige Eignung und Leistungsf\u00e4higkeit der verschiedenen Steuerungsans\u00e4tze n\u00f6tig. Diese Einflussfaktoren reichen dabei von der Gr\u00f6\u00dfte der Produktionsanlage, \u00fcber die Komplexit\u00e4t der Produkte zur Zuverl\u00e4ssigkeit der Produktionssysteme. Die zahlreichen Einflussfaktoren werden in Rahmen der Dissertation dabei zu Umgebungsvariablen standardisiert, und anschlie\u00dfend in jene der strukturellen Komplexit\u00e4t und jene der Informationsvariabilit\u00e4t kategorisiert. Basierend auf diesen Umgebungsvariablen wird anschlie\u00dfend ein <em>Scheduling Complexity Framework<\/em> definiert. In diesem Rahmen ist eine Beurteilung einer Produktionsanlage, charakterisiert durch die Umgebungsvariablen, hinsichtlich der Eignung f\u00fcr zentralisierter und verteilter Steuerung m\u00f6glich. Dazu leitet der Rahmen ein Ma\u00df f\u00fcr die Komplexit\u00e4t der erforderlichen Ablaufplanung her, die sich in der notwendigen Rechenzeit widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"567\" height=\"506\" src=\"http:\/\/oliver.antons.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Scheduling_Complexity_Framework-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-284\" srcset=\"https:\/\/oliver.antons.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Scheduling_Complexity_Framework-1.png 567w, https:\/\/oliver.antons.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Scheduling_Complexity_Framework-1-300x268.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Basierend auf Erkenntnissen der Literatur bez\u00fcglich spezifischer Umgebungsvariablen konnten erste Hypothesen \u00fcber die Relevanz dieser Umgebungsvariablen auf die Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung aufgestellt werden. Um diese Einfl\u00fcsse systematisch zu evaluieren, und um die Bedeutung der Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung eines Produktionssystems auf die Eignung von zentralen und verteilten Steuerungsans\u00e4tzen f\u00fcr ebendieses zu bewerten war die Anwendung eines flexiblen Simulationssystem das geeignete Werkzeug. Aufgrund dieser Anforderungen an die Simulation wird dabei auf eine selbst-entwickelte, Multiagentensystem basierende, diskrete Ereignissimulation zur\u00fcckgegriffen. Dabei werden alle relevanten Akteure eines Produktionssystems als Agenten repr\u00e4sentiert, die dann f\u00fcr zentralisierte Steuerungsans\u00e4tze als reine Befehlsempf\u00e4nger agieren k\u00f6nnen, oder f\u00fcr verteilte Steuerungsans\u00e4tze ihren zuvor zugeordnetem Grad an Entscheidungsgewalt autonom aus\u00fcben k\u00f6nnen. Diese Methodik erm\u00f6glicht durch die inh\u00e4rente Flexibilit\u00e4t der Agenten eine Vielzahl von Entscheidungsans\u00e4tzen zu vergleichen, da verschiedenste Szenarien und die unterschiedlichen F\u00e4higkeiten von realen CPS-basierten Produktionssystemen abgebildet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch umfangreiche Simulationen konnte dabei der Einfluss aller kategorisierten Umgebungsvariablen auf die Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung gezeigt werden. Sowohl die Vergr\u00f6\u00dferung der strukturellen Umgebungsvariablen wie der Gr\u00f6\u00dfe der Produktionsanlage, die Anordnung der Maschinen und Komplexit\u00e4t der Produkte als auch eine gesteigerte Variabilit\u00e4t der Information wie etwas unzuverl\u00e4ssige Maschinen und fluktuierende Auftragseing\u00e4nge erh\u00f6hen die Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung. Diese Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung spiegelt sich dabei direkt in der ben\u00f6tigten Rechenzeit der jeweiligen Steuerungsans\u00e4tze wieder. Dabei wird insbesondere deutlich, dass zentralisierte Steuerungsans\u00e4tze ein geringes Ma\u00df an Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung tolerieren k\u00f6nnen, und nur in derartigen F\u00e4llen der \u00fcberlegene Ansatz sind. \u00dcbersteigt die Komplexit\u00e4t der Ablaufplanung jedoch ein bestimmtes Ma\u00df, stark gepr\u00e4gt durch die Frequenz und Zuverl\u00e4ssigkeit der Informationsgrundlage der Planung, so k\u00f6nnen verteilte Steuerungsans\u00e4tze deutlich bessere Leistungscharakteristiken sowohl hinsichtlich der G\u00fcte der L\u00f6sung, der ben\u00f6tigten Rechenzeit und insbesondere bez\u00fcglich der Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber St\u00f6rungen aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das durch die Simulationen validierte <em>Scheduling Complexity Framework<\/em> ist damit ein zentrales Resultat der Dissertation, dessen Bedeutung \u00fcber die Produktionsforschung hinaus ragt. Neben der Forschung kann der Rahmen dabei von Anwendern in der Industrie genutzt werden, um eine erste Absch\u00e4tzung \u00fcber die Eignung von zentralisierter und verteilter Entscheidungsfindung f\u00fcr existierende und geplante Produktionssysteme zu erhalten.<br>Dies ist insbesondere aufgrund des oftmals gescheuten initialen Aufwands f\u00fcr die Implementierung von verteilten Steuerungsans\u00e4tzen wichtig, da die technischen Anforderungen durch moderne Produktionssysteme basierend auf CPS bereits erf\u00fcllt sind. Die Verteilung der Entscheidungsgewalt auf autonome Akteure kann in modernen Produktionssystemen weitere Potentiale ausnutzen, die \u00fcber die Transparenz digitaler Zwillinge hinaus gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine optimierte Entscheidungsfindung sind die strukturelle Komplexit\u00e4t und die Variabilit\u00e4t der Informationsgrundlage fundamental f\u00fcr die geeignete Zuordnung der Entscheidungsgewalt. Technisch f\u00e4hige Akteure in einem Entscheidungssystem k\u00f6nnen durch autonome Entscheidungen f\u00fcr Teilprobleme basierend auf lokalen und hochaktuellen Informationen in Koordination geeignete L\u00f6sungen bestimmen, und dabei die Leistungsf\u00e4higkeit zentralisierter Entscheidungsfindung mit monopolisierter Entscheidungsgewalt \u00fcbertreffen.<br>Die Leistungsf\u00e4higkeit verteilter Entscheidungswelt und autonomen Akteuren wird dabei insbesondere deutlich, wenn das Entscheidungsproblem durch die zunehmende Verf\u00fcgbarkeit von Informationen, deren hochfrequente Aktualisierung sowie kurze Zeitr\u00e4ume zur Entscheidungsfindung charakterisiert sind. Die Herausforderung in immer k\u00fcrzer werdender Zeit und unter fluktuierender Informationsgrundlage schnell gute Entscheidungen zu treffen beschr\u00e4nkt sich jedoch nicht nur auf produzierende Wirtschaftsunternehmen, sondern findet sich in zahlreichen Bereichen unserer Gesellschaft unterschiedlich ausgepr\u00e4gt wieder. Die in der Dissertation erarbeiteten Richtlinien f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit und Eignung zentralisierter und verteilter Entscheidungsfindung k\u00f6nnen dabei auch in anderen Bereichen eine erste Orientierung bieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"teachpress_ref_headline\">Quellen<\/h3><ol><li id=\"tp_cite_20\" class=\"tp_cite_entry\"><span class=\"tp_single_author\">Oliver Antons<\/span><span class=\"tp_single_year\"> (2022)<\/span>: <span class=\"tp_single_title\">Distributing decision-making authority: autonomous  entities in manufacturing networks<\/span>. <span class=\"tp_single_additional\">Rheinisch-Westf\u00e4lische Technische Hochschule Aachen, 2022, (Ver\u00f6ffentlicht auf dem Publikationsserver der RWTH Aachen \r\n University; Dissertation, Rheinisch-Westf\u00e4lische Technische \r\n Hochschule Aachen, 2022).<\/span><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monopolisierte Entscheidungsgewalt oder verteilte Autonomie? 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